Hamm am Rhein

Hamm am Rhein

Rhein bei Hamm am RheinDie Ortsgemeinde Hamm am Rhein wurde 782 im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt. Der Name des ehemaligen Fischer- und Korbmacherdorfes bedeutet „Bucht oder Strand bzw. im äußeren, größeren Bogen einer Flusswindung“.

In der Fischergasse sind heute noch die typischen Fischerhäuschen zu sehen. Außerdem befindet sich angeblich hier das Haus, in dem der Räuberhauptmann Schinderhannes Zuflucht vor der Gendarmerie Napoleons fand, bevor er über den Rhein ins sichere Hessen floh.

In den Rheinauen und auf dem Ibersheimer Wörth sind Reste der ursprünglichen Rheinauenlandschaft erhalten. Spaziergänger, Wanderer und Naturfreunde können hier eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt erkunden. An den Stillgewässern der Rheinauen stehen Kopfweiden und Hunderte alter Apfelbäume. Die Streuobstinitiative Hamm pflegt die Apfelbäume und jedes Jahr im Herbst werden die Äpfel geerntet und zu Apfelsaft verarbeitet.

Sehenswert

Hammer Rathaus, Landdamm: hier steht das Wahrzeichen des Ortes, eine Friedenseiche, die am Ostermontag 1872 zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg gepflanzt wurde. Dieser Eichbaum steht heute unter Naturschutz.

Fachwerkhaus, Hauptstraße 22: ältestes Haus von Hamm, ein verschindeltes, spätbarockes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1776.

Evangelische Kirche, Hauptstraße 24: die Moller-Kirche mit einem klassizistischen Rechtecksaal und spätgotischem Portal ist von 1590.

Katholische Kirche, Hauptstraße 36: Saalbau stammt aus dem Jahr 1874/75.